Regenwasser sammeln zur Gartenbewässerung

Regenwasser zur Gartenbewässerung zu sammeln ist eine sinnvolle Möglichkeit, das Wasser zu nutzen, das ohnehin auf Ihr Dach fällt. Wird Regenwasser aus niederschlagsreicheren Zeiten gespeichert, kann es später verwendet werden, wenn der Garten zusätzliche Bewässerung benötigt.
RainTact zeigt, wie viel Regenwasser Ihr Dach sammeln kann
Mit RainTact können Sie berechnen, wie viel Regenwasser sich von einem bestimmten Dach sammeln lässt.
Sie geben Standort, Dachfläche und Dachmaterial ein. RainTact verwendet historische Niederschlagsdaten für den jeweiligen Standort zusammen mit der eigenen Berechnungslogik und erstellt einen übersichtlichen Bericht mit Jahres- und Monatsergebnissen.
So lässt sich leichter verstehen, wie viel Wasser für den Garten zur Verfügung stehen kann und wie sich das Potenzial im Laufe des Jahres verändert.
Der Wasserbedarf des Gartens verändert sich im Jahresverlauf
Der Wasserbedarf eines Gartens ist nicht konstant.
In kühleren und niederschlagsreicheren Zeiten kann der natürliche Regen einen großen Teil des Bedarfs decken. Steigen die Temperaturen und trocknet der Boden schneller aus, kann zusätzliche Bewässerung notwendig werden.
Deshalb kann es sinnvoll sein, Wasser aus regenreichen Perioden zu speichern und später zu nutzen.
Das Dach dient als natürliche Auffangfläche
Wenn es regnet, trifft der Niederschlag auf die gesamte Dachfläche.
Je größer das Dach ist, desto mehr Wasser kann es bei derselben Niederschlagsmenge aufnehmen.
Das Wasser wird normalerweise über Dachrinnen und Fallrohre weitergeleitet, wodurch das Dach einen natürlichen Ausgangspunkt für ein Regenwassersammelsystem bildet.
Der lokale Niederschlag beeinflusst die Wassermenge
Wie viel Regen fällt, unterscheidet sich von Ort zu Ort.
Zwei gleich große Dächer können daher unterschiedliche Wassermengen liefern, wenn sie sich in Regionen mit unterschiedlichen Niederschlagsmengen befinden.
Bei der Planung einer Gartenbewässerung mit Regenwasser ist es deshalb sinnvoller, den konkreten Standort zu berücksichtigen als allgemeine Beispiele.
Das Dachmaterial beeinflusst den Abfluss
Nicht jeder Regen, der auf das Dach fällt, gelangt automatisch in den Tank.
Ein Teil des Wassers kann auf der Dachoberfläche zurückbleiben, verdunsten oder verloren gehen, bevor er die Dachrinnen erreicht.
Unterschiedliche Dachmaterialien besitzen daher unterschiedliche Abflusseigenschaften, die beeinflussen, wie viel Wasser tatsächlich gesammelt werden kann.
Regentonne oder größerer Tank?
Für kleinere Gärten kann eine gewöhnliche Regentonne ausreichend sein.
Sie kann für Töpfe, Beete und kleinere Anbauflächen genutzt werden.
Für größere Gärten, Gewächshäuser oder eine regelmäßigere Bewässerung kann ein größerer Tank deutlich mehr Speicherkapazität bieten.
Speicherung macht das Wasser verfügbar, wenn es gebraucht wird
Ein großer Vorteil der Regenwassernutzung besteht darin, dass das Wasser nicht unmittelbar während des Regens verwendet werden muss.
Es kann in einem Behälter gespeichert und später genutzt werden, wenn der Boden trockener ist.
So kann Niederschlag aus einer feuchteren Periode zur Bewässerung während einer trockeneren Zeit beitragen.
Welche Bereiche des Gartens können bewässert werden?
Je nach System und Umgang mit dem Wasser kann gesammeltes Regenwasser beispielsweise verwendet werden für:
- Blumen und Beete
- Sträucher und Bäume
- Rasenflächen
- Gemüse- und Pflanzbeete
- Gewächshäuser
- Töpfe und Pflanzgefäße
Wie weit das Wasser reicht, hängt von der gesammelten Menge und der Größe der zu bewässernden Flächen ab.
Ein kleiner Tank kann schnell voll sein
Bei stärkerem Regen kann sich ein kleinerer Behälter innerhalb kurzer Zeit füllen.
Ist der Tank voll, fließt überschüssiges Wasser weiter und kann nicht gespeichert werden.
Dadurch kann ein größerer Teil des Dachpotenzials ungenutzt bleiben, wenn die Speicherkapazität im Verhältnis zum Niederschlag zu klein ist.
Bewässerung schafft Platz für den nächsten Regen
Wenn Sie Wasser aus dem Tank verwenden, entsteht neue Speicherkapazität für den nächsten Niederschlag.
Ein regelmäßig genutztes System kann deshalb während einer Saison mehrfach neues Wasser aufnehmen.
Dadurch kann derselbe Tank im Laufe der Zeit deutlich mehr Wasser bereitstellen, als sein maximales Volumen zunächst vermuten lässt.
Monatsergebnisse helfen bei der Planung
Für die Gartenbewässerung ist es besonders hilfreich zu verstehen, wie sich der Niederschlag zwischen den einzelnen Monaten verändert.
Eine Jahressumme zeigt das gesamte Potenzial, sagt aber nicht, wann das Wasser normalerweise zur Verfügung steht.
Monatliche Daten machen sichtbar, in welchen Zeiten mehr Wasser zu erwarten ist und wann gespeichertes Wasser besonders wichtig werden kann.
Finden Sie zuerst heraus, wie viel Wasser Ihnen zur Verfügung steht
Bevor Sie die Tankgröße auswählen oder planen, wie viel des Gartens bewässert werden soll, ist es sinnvoll, zunächst zu wissen, wie viel Regenwasser das Dach liefern kann.
Mit RainTact erhalten Sie eine klare Grundlage für Ihren konkreten Standort und Ihr Dach und können die Bewässerung dadurch fundierter planen.